Unsere Kirchen

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    Die Entstehung der Pfarrgemeinde Gnigl

    Seit dem Mittelalter wurde Gnigl mit den angrenzenden Gegenden Itzling und Heuberg durch die Stadtpfarre Salzburg seelsorglich betreut. Die Kirche zum Heiligen Erzengel Michael wurde 1585 erstmals urkundlich erwähnt.    Fürsterzbischof Johann Ernst Gr...


    Seit dem Mittelalter wurde Gnigl mit den angrenzenden Gegenden Itzling und Heuberg durch die Stadtpfarre Salzburg seelsorglich betreut. Die Kirche zum Heiligen Erzengel Michael wurde 1585 erstmals urkundlich erwähnt.
       
    Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun
    erhob im Jahre 1699, im Zuge einer Reform der gesamten Stadtseelsorge, die Kuratie Aigen und Gnigl. Diese Allianz hatte bis zur Pfarrerhebung Aigens im Jahr 1852 Bestand. Dank dieser Reform führte ab diesem Zeitpunkt ein eigener Seelsorger die Matrikenbücher und ein Friedhof konnte errichtet werden.

    Die kleine Gnigler Michaelskirche war seit dem 17. Jahrhundert ein beliebtes Ziel für Bittgänge von Bruderschaften und lag zudem am Wallfahrtsweg nach St. Wolfgang. Die seelsorgliche Aufwertung in Verbindung mit den immer stärker zunehmenden Wallfahrten war entscheidend für einen Kirchenneubau. Die heutige, spätbarocke Kirche wurde 1738 geweiht.

    1857 wurde Gnigl zur selbstständigen Pfarre erhoben.

    Pfarrliche Änderungen im 21. Jahrhundert:

    2001
    Teilung der Pfarre Gnigl in Gnigl-Guggenthal und St. Severin

    01.05.2006
    die Seelsorgestelle St. Severin in Sam wird zur Pfarre erhoben

    01.09.2009
    die Ortsteile Guggenthal und Heuberg werden in der  Pfarre Koppl eingegliedert

    01.09.2010
    Auflösung des Pfarrverbandes mit St. Severin

    14.04.2011
    Neuer Pfarrverband mit Parsch, Aigen und Elsbethen



    Pfarrer in Gnigl               
    1857 - 1859:  Gottfried Beauprè
    1859 - 1868:  Thomas Hetzenauer
    1868 - 1878:  Max von Kurz zu Thurn von Goldenstein
    1878 - 1885:  Stefan Fuchs (Pfarrprovisor)
    1885 - 1886:  Josef Herzog
    1886 - 1888:  Simon Hotter
    1888 - 1897:  Joseph Alphons Kiederer
    1897 - 1908:  Alois Unterladstätter
    1908 - 1936:  Johann Arbeiter
    1936 - 1941:  Johann Achoner
    1941 - 1963:  Franz Dürnberger
    1963 - 1982:  Bruno Rothbauer
    1982 - 1999:  Hans Kaufmann
    1999 - 2009:  Richard Schwarzenauer 
    2009 - 2010:  Peter Larisch (Pfarrprovisor)
    seit 2010:       Martin Walchhofer (Pfarrprovisor)

    Ouelle: Chronik "Gnigl, Mittelalterliches Mühlendorf, Gemeinde an der Eisenbahn, Salzburger Stadtteil"
    Herausgegeben von Sabine Veits-Falk und Thomas Weidenholzer im Auftrag des Stadtteilvereins Gnigl
    Text: Roland Peter Kerschbaum, MMMag., Pfarrer von Elsbethen, Lektor für christliche Kunst und Diözesangeschichte an der Universität Salzburg
    Bild: Ludwig Jung, Salzburg. Kalender "Gnigl in alten Ansichten 2006"; Ausschnitt  aus "Minnesheimstraße - 1951"

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  • downloads/galleries/die_pfarrkirche_gnigl/thumbs/chronik_gnigler_kirche_01_sulzer.jpg

    Die Pfarrkirche Gnigl

    Das doppelte Patrozinium Mariä Himmelfahrt (15. 8. ) und Hl. Michael ( 29. 9. ) ist besonderer Ausdruck der bunten Geschichte unserer Pfarre. Seit der Weihe des heutigen spätbarocken Kirchenbaus am 24. Juni 1738 ist die Gottesmutter Maria Hauptpatronin der G...

    Das doppelte Patrozinium Mariä Himmelfahrt (15.8.) und
    Hl. Michael ( 29.9.) ist besonderer Ausdruck der bunten Geschichte unserer Pfarre.
    Seit der Weihe des heutigen spätbarocken Kirchenbaus am 24. Juni 1738 ist die Gottesmutter Maria Hauptpatronin der Gnigler Pfarrkirche. Sie löste damit den Erzengel Michael als bisherigen Hauptpatron ab.
    Dies erklärt sich vor allem durch die 1697/98 erfolgte Aufstellung einer Kopie des ursprünglich aus Ungarn stammenden Gnadenbildes
    von Maria Pötsch
    in der alten Gnigler Kirche (Original im Wiener Stephansdom).
    Das Gnadenbild, in Gnigl "Maria Schutz" genannt, erfreute sich bald einer regen
    Verehrung und führte zu einer lokalen Wallfahrtstradition.


    Der Erzengel Michael scheint bereits in der ersten urkundlichen Erwähnung der Gnigler Kirche im Jahr 1585 als Patron auf. Sein Kampf mit dem Drachen machte ihn zu einem Rodungs- und Sumpfpatron, was für Gnigl und die zahlreichen Sümpfe und Moore rund um die Stadt Salzburg nicht unbedeutend gewesen sein dürfte.


    Blickfang des Innenraumes ist der 1738 von Sebastian Stumpfegger in verschiedenen Marmorarten geschaffene Hochaltar. Der Salzburger Hofmaler Jacob Zanusi (1679 – 1742) fertigte neben den übrigen Altarblättern mit dem Hochaltarblatt (Kampf des Erzengels Michael mit den Mächten der Unterwelt) eines seiner größten und bedeutendsten Gemälde.


    Im Jahr 2007 wurde anlässlich des 150-jährigen Pfarrjubiläums die Kirche innen renoviert.

     

    Ouelle: Chronik "Gnigl, Mittelalterliches Mühlendorf, Gemeinde an der Eisenbahn, Salzburger Stadtteil"
    Herausgegeben von Sabine Veits-Falk und Thomas Weidenholzer im Auftrag des Stadtteilvereins Gnigl
    Text: Roland Peter Kerschbaum, MMMag., Pfarrer von Elsbethen, Lektor für christliche Kunst und Diözesangeschichte an der Universität Salzburg
    Foto: Fa. Foto Sulzer, Salzburg - Gnigl

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    Ehemalige Filialkirche Guggenthal

    Das Unternehmerehepaar Georg und Elisabeth Weikl aus Krems stifteten die von Baumeister Ceconi im neugotischen Stil erbaute Filialkirche (1863-1864) zum Hl. Kreuz und zur Hl. Elisabeth.  Erzbischof Maximilian Joseph von Tarnoczy weihte sie am 11. Septemb...

    Das Unternehmerehepaar Georg und Elisabeth Weikl aus Krems stifteten die von Baumeister Ceconi im neugotischen Stil erbaute Filialkirche (1863-1864) zum Hl. Kreuz und zur Hl. Elisabeth.  
    Erzbischof Maximilian Joseph von Tarnoczy weihte sie am 11. September 1864. Ab 1899 wurde sie von Gnigler Seelsorgern betreut, 2009 fiel sie in den Zuständigkeitsbereich der Pfarre Koppl.


    Die Einrichtung der Kirche stammt aus der Erbauungszeit. Eine Besonderheit stellt die Kanzel aus dem Jahr 1512 dar: Sie ist die Kanzel des alten Domes zu Salzburg.


    1877 wurde ein Mesnerhaus gebaut. Als 1953 der letzte Mesner ausgezogen war, verfiel das Haus derart, dass es abgerissen werden musste.
    Am 26. Mai 2002 konnte ein neues Mesnerhaus feierlich eröffnet werden.

    Mit 1. September 2009 wechselten die Ortsteile Guggenthal und Heuberg in das Pfarrgebiet Koppl.

     

    Textquelle: www.koppl.at:kirche
    Foto
    : Susi und Thomas Wasmer, Salzburg

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  • downloads/galleries/ehemalige_filialkirche_st_severin/thumbs/severin.jpg

    Ehemalige Seelsorgestelle St. Severin

    Die Geschichte der Pfarre St. Severin begann im Jahre 1987, als die Pfarre Gnigl Räumlichkeiten für ihre Jugendarbeit suchte. Ein Grundstück der Erzdiözese in Sam mit dem aufgelassenen Fabrikgebäude der Fa. Popp wurde die Basis für die Seelsorge und...

    Die Geschichte der Pfarre St. Severin
    begann im Jahre 1987, als die Pfarre
    Gnigl Räumlichkeiten für ihre
    Jugendarbeit suchte.
    Ein Grundstück der Erzdiözese in Sam
    mit dem aufgelassenen Fabrikgebäude
    der Fa. Popp wurde die Basis für die
    Seelsorge und die pfarrliche Jugendarbeit
    in St. Severin.


    Am 8. Juni 1997 konnte der erste Gottesdienst im alten Firmengebäude gefeiert werden. Mit 1. November 2001 wurde St. Severin als eigenständige römisch-katholische Seelsorgestelle errichtet. Dafür wurden Teile der Pfarren Itzling und Gnigl durch Beschlüsse der jeweiligen Pfarrgemeinderäte an St. Severin übertragen.


    Der Spatenstich erfolgte am 5. April 2003 und am 19. März 2006 läuteten zum ersten Mal die in Maria Laach gegossenen Glocken.


    Die feierliche Weihe der Kirche und des neue Pfarrzentrums erfolgte am 1. Mai 2006 durch Erzbischof Alois Kothgasser. Gleichzeitig wurde die Seelsorgestelle zur Pfarre erhoben.

    Am 1. September 2010 erfolgte die Auflösung des Pfarrverbandes mit Gnigl.

     

    Ouelle: Chronik "Gnigl, Mittelalterliches Mühlendorf, Gemeinde an der Eisenbahn, Salzburger Stadtteil"
    Herausgegeben von Sabine Veits-Falk und Thomas Weidenholzer im Auftrag des Stadtteilvereins Gnigl
    Text: Astrid Zehentner, Mag., Online Redakteurin
    Foto: Susanne Haubner, Salzburg

     

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  • downloads/galleries/kirchenfuehrer_von_gnigl/thumbs/kirchenfuehrer.jpg

    Kirchenführer von Gnigl

    Der Kirchenführer vermittelt dem Besucher einen Überblick über die Geschichte, Architektur und künstlerische Ausstattung des Gotteshauses. Besonderer Wert wurde auf leichte Verständlichkeit und Hinführung zur meditativen Sichtweise der künstlerisch...


    Der Kirchenführer vermittelt dem Besucher einen Überblick über
    die Geschichte, Architektur und künstlerische Ausstattung des Gotteshauses.

    Besonderer Wert wurde auf leichte Verständlichkeit und Hinführung zur meditativen Sichtweise der künstlerischen Ausstattung gelegt.


    •    Text: MMMag. Roland Kerschbaum, Pfarrer von Elsbethen
    •    Fotos und Layout: Mag. Reinhard Weidl, Verlag St. Peter
    •    Mit den Inseraten ansässiger Firmen und weiteren großzügigen
         Spenden konnte der Kirchenführer finanziert werden


    Den Kirchenführer können sie in der Kirche oder der Pfarrkanzlei erwerben.

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Impressum

Stadtpfarre Salzburg Gnigl
Eichstraße 58
5023 Salzburg
Austria
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag 9.00-12.00 Uhr
Donnerstags 17:00 bis 19:00 Uhr
Telefon 0662/8047 8055-10
Fax 0662/8047 8055-19
E-Mail pfarre.gnigl@pfarre.kirchen.net
Internet: www.pfarre-gnigl.at